Lagenlook verkauft sich am besten, wenn er erklärt wird. Wer nur ein Teil kauft, kommt vielleicht wieder – wer ein Outfit versteht, kommt sicher wieder. Hier sind fünf Regeln, die sich in unserem Showroom und im Ladengeschäft täglich bewähren.

1. Drei Längen, ein Look
Die Grundformel des Lagenlooks: Unterteil lang, Mittelteil mittel, Oberteil kurz – oder umgekehrt. Wichtig ist der sichtbare Längenunterschied zwischen den Schichten. Zeigen Sie Ihren Kundinnen die Staffelung direkt an der Büste: Ein langes Kleid, darüber eine kürzere Tunika, darüber eine offene Weste. Sofort entsteht Tiefe.
2. Eine Farbfamilie, viele Strukturen
Lagenlook lebt nicht von wilden Farben, sondern von Struktur. Kombinieren Sie innerhalb einer Farbfamilie – Schwarz mit Anthrazit, Sand mit Creme – und mischen Sie dafür die Materialien: glatte Popeline zu grobem Strick, fließende Viskose zu strukturiertem Crash. So wirkt der Look edel statt unruhig.

3. Ein Statement-Stück pro Outfit
Ein auffälliges Teil – ein Batik-Print, eine dramatische Ballonhose, ein Tüllrock – gibt dem Outfit ein Gesicht. Mehr als eines konkurriert. Die Statement-Teile von Funky Diva sind dafür gemacht; die ruhigen Basics drumherum kommen von AKH Basics.
4. Oversized braucht einen Punkt am Körper
Der häufigste Beratungsfehler: alles weit. Ein Punkt am Körper – ein schmaler Ärmel, eine Leggings unter dem weiten Kleid, ein Gürtel über der Tunika – gibt der Silhouette Halt und schmeichelt jeder Figur.
5. Verkaufen Sie das dritte Teil
Zwei Teile sind ein Anfang, drei sind ein Lagenlook. Wenn die Kundin Kleid und Weste anprobiert, reichen Sie die passende Stulpe, den Schal, die Kette dazu. Das dritte Teil hat die höchste Marge und die niedrigste Kaufhürde – und macht aus einem Einkauf ein Erlebnis.
Alle genannten Stücke finden Sie in unseren Marken-Kollektionen – und wenn Sie Fragen zur Zusammenstellung haben: Sprechen Sie uns an, wir stellen Ihnen gern ein Sortiment zusammen.